Ungarn ist solidarisch und beteiligt sich gemeinsam mit seinen europäischen und internationalen Partnern an der Lastenverteilung zur Bewältigung der Migrations- und Flüchtlingskrise. Dies betrifft den Schutz der SchengenAußengrenzen und des Binnenmarktes ebenso wie die Bekämpfung von Fluchtursachen, die Erbringung humanitärer Hilfe und die Hilfeleistung vor Ort. Dabei vertritt Ungarn grundsätzlich den Standpunkt, dass es sinnvoller ist, unsere Hilfe zu exportieren, als Probleme zu importieren, die auf europäischem Boden nicht zu lösen sind. Um das gesetzte Ziel zu erreichen, hat Ungarns Regierung 2016 das humanitäre Hilfsprogramm ›Hungary Helps‹ ins Leben gerufen. Kernanliegen des Programms sind die Unterstützung verfolgter Christen, humanitäre Hilfe, Wasserprojekte in und mit Entwicklungsländern, friedenserhaltende militärische Missionen sowie Universitätsstipendien für Bürger aus den betroffenen Ländern. Ungarn ist der festen Überzeugung, dass eine direkte Unterstützung der in Not geratenen Menschen eine bessere Antwort auf ihre Probleme bietet, als die aus der Verzweiflung heraus geborene Entscheidung zu Flucht und Migration. Seit dem Start des Hungary-Helps-Programms wurden etwa 70.000 Menschen unterstützt, die somit in ihrer Heimat bleiben und/oder dorthin zurückkehren können. 

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